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Dem SVR war von Beginn an der Wille anzumerken, und er war auch der Taktgeber. Nach einem Freistoß von Meier in der 9. Minute verlängerte ein ASV-Verteidiger unglücklich auf Wendel, der den Ball annehmen und verwandeln konnte. Proteste auf Abseits waren vorhanden, doch der Ball wurde vom eigenen Mann verlängert. Nur neun Minuten später legte sich ein Angreifer des ASV den Ball an Bauersachs vorbei und wurde gefoult. Zum absoluten Entsetzen der Gastgeber zeigte der Schiedsrichter die Rote Karte, obwohl sowohl Zauner als auch Grillenberger noch in Reichweite waren und das Foul knapp 30 Meter vor dem Tor stattfand. Auf Grund dieser Entscheidung war der Gastgeber gezwungen, sich auf die Defensive zu konzentrieren und den Ballbesitz an die Gäste abzugeben. Diese fanden in der ersten Halbzeit kein probates Mittel, sich wirklich gefährlich gegen die gut stehende Verteidigung in Szene zu bringen. Die Distanzschüsse waren entweder zu ungenau oder Pamer war zur Stelle. Stattdessen kam der SVR nach einem Konter über Steinlein gefährlich vor das Tor. Dieser wurde jedoch im letzten Moment durch einen Verteidiger und den Schlussmann der Gäste gestoppt, wobei in dieser Szene die Elfmeter-Reklamationen nicht ausblieben. In der zweiten Halbzeit agierte die Meier-Truppe weiterhin tief und der ASV spielte viele Flugbälle auf ihre Außen. So konnte sich Berecz in der 52. Minute am Flügel durchsetzen und brachte die Hereingabe auf den kurzen Pfosten auf Güner, der nur noch den Fuß hinhalten musste. Danach drückten die Gäste auf den Führungstreffer. Berecz konnte noch zwei Mal freigespielt werden. Dieser verzog jedoch oder Pamer parierte. Ansonsten verteidigte die Heimelf konsequent, hatte jedoch kaum mehr Entlastung nach vorne. Eine Bogenlampe von Müller unterschätzte Weyherter, sodass das Spielgerät auf die Latte titschte. In der Nachspielzeit war der Schiedsrichter erneut im Mittelpunkt. Bei einer Flanke des SVR wurde Vetter von hinten gestoßen und ging zu Boden. Der Pfiff blieb aus, Müller kam an der Grundlinie an den Ball, flankte auf Steinlein, der den Kopfball versenkte. Der Jubel hielt nicht lange an, denn das Gespann verwehrte den Treffer, obwohl der Ball vor der Flanke von Müller wohl nicht mit vollem Umfang im Aus gewesen war. Somit erkämpften sich die über 70 Minuten in Unterzahl spielenden Raitersaicher trotz fragwürdigen Entscheidungen immerhin einen Punkt. Quelle: fussballn.de Aufstellung: Tore: Rote Karte(n): Kießling T. Spielort: Zuckermandelweg 100, 90574 Roßtal |
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