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3:2
(2:0)
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Mit viel Wut im Bauch gingen unsere Mannen in die anstehende Partie gegen die DjK Concordia Fürth, hatte man doch in der vergangenen Woche eine äußerst unglückliche Niederlage einstecken müssen. Die Fürther kamen, mit der Empfehlung von 9 Punkten aus den ersten drei Spielen und einem Ergebnis von 10:0 aus der Vorwoche, durchaus mit breiter Brust zu uns nach Rosstal gereist, doch sie rechneten wohl nicht mit derartigem Gegenwind unsererseits. Von Beginn an erstickten wir jeglichen guten Ansatz, des fußballerisch durchaus beschlagenen Gegners, im Keim und waren klar die spielbestimmende Mannschaft. Grund hierfür war wohl auch die Tatsache, dass wir erstmals in dieser Saison nahezu aus dem vollen schöpfen konnten. Die Führung ließ deshalb auch nur bis zur 7. Spielminute auf sich warten, als ein abgefälschter Freistoß aus halblinker Position, den Weg ins Netz fand. Getreten wurde dieser von Bauer, der erneut stark aufspielte und andeutete, dass er mittlerweile zu einer ganz wichtigen Stütze in dieser Mannschaft heranreift. Nicht selten war im Publikum, das für ein A-Jugendspiel ein außergewöhnlich großes war, ein Raunen auszumachen, wenn Bauer am Ball war und die gegnerischen Spieler, mit einer für dieses Alter beachtlichen Ruhe und Abgeklärtheit, wie Slalomstangen ausztanzte. In der 9. Spielminute dann ein schöner Alleingang über den linken Flügel, als Florian Schütz seine ganze Schnelligkeit ausspielte, 2 Verteidiger alt aussehen ließ, aber die Kugel aus elf Metern nicht unterbringen konnte. Eine wahre Großchance, durch einen schönen Ball in den Rücken der Abwehr, konnte abermals, diesmal durch Frei, in Spielminute 14 nicht verwertet werden. Fortan plätscherte das Spiel etwas vor sich hin und es entstanden auf beiden Seiten keine nennenswerten Torchancen. Kurz vor der Halbzeit dann unser zweiter Treffer, erneut erzielt durch Thomas Bauer. Vorausgegangen war dieser Situation ein Geistesblitz vom technisch versierten Haberäcker, welcher einen cleveren Ball in die Spitze spielte. Unsere Offensivkräfte wussten jedoch erneut nicht, wie sie den Ball im Tor unterbringen sollen, da sie den gegnerischen Torwart, sowie beim darauffolgenden Gestocher im 16er, die Verteidiger nicht überwinden konnten. Somit nahm sich Bauer ein Herz, stürmte von Höhe des Mittelkreises in den gegnerischen Strafraum und hämmerte den Ball sprichwörtlich in die Maschen. Für den Torwart gab es hierbei wahrlich nichts zu halten. Aus der Halbzeit kamen wir dann jedoch leider nicht mit der nötigen Präsenz und kassierten umgehend den 1:2-Anschlusstreffer, nach einem Fehler in unserer, ansonsten gut organisierten, Hintermannschaft. Dieses Gegentor war anscheinend nötig, da wir ab diesem Zeitpunkt einen Fußball darboten, der wirklich Lust auf mehr machte. Minute für Minute erspielten wir uns eine Chance nach der anderen, konnten diese jedoch nicht nutzen. An fast jeder Aktion waren jetzt, die zuvor eher harmlos auftretenden Stürmer, Schmidt und Kaundert, beteiligt. In der Folgezeit bereiteten Sie der Abwehr viele Probleme. Schmidt glänzte durch einige präzise Pässe in die Spitze und Kaundert durch seine ausgeprägte Dynamik. In der 74. Spielminute dann das spielentscheidende 3:1. Eine perfekte Flanke aus dem Halbfeld von Hupfer, die Kaundert mit einem sehenswerten Heber über den Torwart verwertete und somit seine, in der zweiten Halbzeit beachtliche, Leistung krönte. Da wir jedoch in der Schlussviertelstunde viele gute Möglichkeiten ausließen, wurde es nochmal eng, als unser Goaley Ohlendorf, kurz vor Ende der regulären Spielzeit, einen gegnerischen Stürmer eins gegen eins auf sich zukommen sah. Wie auch schon in den letzten Spielen war auf ihn Verlass, als er den Angreifer mit einer beherzten Fußabwehr überlistete. In der 92. Minute fiel dann jedoch, mit dem Schlusspfiff, doch noch der Anschlusstreffer zum 3:2, als wir gedanklich scheinbar schon unter der Dusche waren. Im Großen und Ganzen war dieser Sieg, der in seiner Höhe gut und gerne noch zwei bis drei Tore höher hätte ausfallen dürfen, mehr als verdient. Wenn wir die nächsten Wochen mit einer ähnlichen Einstellung und Leidenschaft in unsere Spiele gehen, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis wir uns im oberen Tabellendrittel festsetzen. Die Qualität dazu ist auf jeden Fall vorhanden. Ein ausdrückliches Dankeschön an die beiden A-Jugendlichen Feierabend und Szedlak, welche die Mannschaft aufgrund der großen Personaldichte, freiwillig nur als Zuschauer unterstützten. Aufstellung: Tore: Zuschauer: 30 |
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