SV Raitersaich e.V.
20.04.2018 1.Mannschaft

Ein Querschnitt durch die Erste Mannschaft des Sportverein Raitersaich auf der Weihnachtsfeier am 18.12.1965 TEIL 1

Weihnachtsfeier des SVR am 18.12.1965


Ein Querschnitt durch die 1.Mannschaft des Sportverein Raitersaich!

Der Torwart Willi Haager heißt, er ist so kühn, wenn er sich schmeißt.

Läßt wennig Gegentore rein, ob Regen oder Sonnenschein.

Hohe Bälle tun ihm weh, wenn ich den guten Willi seh,

im Fausten noch ein bischen schwach, doch das verschwindet nach und nach.

Rechts verteidigt stark und schnell und ist immer auf der Stell

unser Josef aus Clarsbach. Nächstes Jahr o weh und ach

ist er bei der Bundeswehr, wir bedauern das alle sehr.

Lieber Kisling viel Glück und Schwein und treue Rückkehr zum Verein.

Kaburek aus Clarsbach, als bester Maurer wie ihr seht, eisern auf seinem linken Posten steht,

dem Schorsch tuts keine Mühe kosten,

er ist sehr flink und konsequent, der Gegner sich totmüde rennt.

Oft schlägt der Tschurri kleine Schwinger, doch gleich ist er wieder Ballzubringer.

Ob Staubitzer, ob Rödel schon, hier steht ein ganz braver Sohn.

Spielt immer zügig, immer gut, zerstört des Gegners Angriffswut.

Sein Zuspiel dürfte noch besser werden, sonst gibt es über den Schrolln Gerch  keine Beschwerden.

Der Stammplatz Rechter Läufer heißt, wo er die Gegner zwickt und beißt.

Als Neuzugang aus Roßtal kam, der Mittelläufer Georg Führer an.

Er spielt besonnen, ruhig sehr schnell und ist immer goldrichtig zur Stell.

Vom Heimgehen hält er nicht viel nach einem schönen Spiel

sind Bumba- Maßen ach so gut, die trinkt er aus wie ein Fingerhut.

Ein Sonderlob dem linken Läüfer, er trinkt zwar gern Bier, doch ist er kein Säufer.

Er hat maßgeblich eingerichtet die Lichtanlage, geschraubt und gedichtet.

Das Training ist jetzt wunderbar, so soll es bleiben viele Jahr.

Er ist ein lieber, netter Junge, spielt sauber elegant, doch lechzt die Zunge.

Aus Clarsbach ist er zugereist, sein Name Ulrich Nitsche heißt.

Trickreich der Willi Stradtner ist- auf Rechtsaußen- macht auch öfters Mist.

Hat Bundesligareife Einfälle, nur tritt er manchmal zu spät die Bälle.

Doch wenn ein zuschauer schimpft und bellt, bei ihm sofort die Groschen fällt.

In Clarsbach ist der liebe Willi zuhaus, bei schönen Frauen kennt er sich aus.

Der Stenger Sepp auf Halbrechts stürmt, sehr ehrgeizig, hat noch nie getürmt.

Als Spielführer ist er eingesetzt und rackert sich ab und springt und wetzt.

Beim Training knallt er schwer ins Tor, Im Punktspiel kommt es selten vor.

Er ist beliebt bei der Mannschaft hier, doch braucht er viel Sauerstoff nach 3 Glas Bier.

Der Ernst spielt schnell und kommt er vor, ists brenzlich, denn es setzt ein Tor.

Freund Kaburek, auch Mosch genannt, ist allen Zuschauern wohlbekannt.

Er schuftet, spritzt, er setzt sich ein, ist eine As in dem Verein.

Blos Liebeskummer, eine private Gschicht, und meckern im Spiel, das lohnt sich nicht.

Aus Weissmannsdorf der Herrmann stammt, kämpft bis zum Umfallen, er ist weitbekannt.

Und sieht man ihn nicht, si riechts nach ihm, nach Pomade, Hautcrem und Parfüm.

Tore schießt er aus allen Lagen, das muss man vom Fleischmann wirklich sagen.

Humor besitzt er und spricht auch gern, in Raitersaich fand er seinen goldenen Stern.

Auf Halblinks macht ihm keiner was vor, dort haut er jeden übers Ohr.

 

Teil 2 folgt.................

 

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