Ausflug der A-/B-Jugend nach Leipzig
Am Samstag, den 26.01.08, folgte die A- und B-Jugend des SV Raitersaich der Einladung ihrer Freunde der Rotation Leipzig zu ihrem 13. Kunstrasenhallenturnier nach Leipzig.
Die 26 Spieler, Trainer, Betreuer und Fans trafen sich ab um 12:30 Uhr am Sportplatz des SV Großweismannsdorf und nachdem alle Mann, samt Sachen und Gepäck, auf den Autos verstaut waren, ging die Reise pünktlich um 13 Uhr los.
Die Fahrt gestaltete sich problemlos und einfach, und nach zwei größeren und einer kleinen „Pinkelpause“ (Peter Gießler) traf die gesamte Mannschaft wie vorausgeplant gegen 17 Uhr am Hotel in Leipzig ein. Nachdem die Zimmer verteilt und bezogen waren, hieß es schon wieder „Treffpunkt-Abfahrt zum A-Jugend-Turnier!“.
Dieses Turnier fand in der „Egidius-Braun-Sportschule“, welche nur gut zwei Kilometer vom Hotel entfernt liegt, statt. Nachdem sich die Spieler noch schnell mit Essen und Trinken versorgt hatten, ging es auch schon zum Umziehen in die Kabine, denn um 19:30 Uhr wartete bereits die erste Mannschaft der A-Jugend der Rotation Leipzig als erster Gruppengegner auf den SVR. Gespielt wurden pro Spiel einmal 12 Minuten lang. Es lagen nach der Rotation Leipzig noch weitere vier Gruppenspiele vor den Spielern.
Die A-Jugend ging mit folgenden Spielern an den Start:
Pamer Jonas, Grillenberger Bernd, Albert Dominik, Faff Thomas, Fliegel Michael, Beierlein Maximilian, Berschneider Fabian, Ott Patrick, Schuh Andreas und Ringel Sven.
Diese Spieler hatten anfangs merklich Probleme, sich mit der Spielweise auf Kunstrasen (eher –teppich) und den Regularien (keine Bande ums Spielfeld) anzufreunden. Der starke Gegner der Rotation Leipzig tat sein übriges dafür. Trotzdem behielten die Spieler, vor allem der starke Jonas Pamer im Tor, kühlen Kopf und erzwangen gegen einen druckvoll aufspielenden Gegner aus Leipzig ein 0:0 Unentschieden.
Da zwischen den einzelnen Gruppenspielen nur wenig Zeit (12 min) blieb, mussten die Spieler des SVR schon kurze Zeit später wieder auf den Platz, um sich mit der Mannschaft der WSG Zella-Mehlis zu messen. Nur mit Glück in der letzten Minute schaffte der spätere Turniersieger noch den 1:1-Ausgleich gegen den nun im Turnier angekommenen SVR. In diesem Spiel hätte der Sieger deutlich SVR heißen müssen, nur die mangelnde Konsequenz vor des Gegners Tor ließ die Führung nicht höher ausfallen.
Auch gegen den nächsten Gegner, dem Hohnstädter SV ging es vom Ergebnis her knapp zu. Trotz einiger Unkonzentriertheiten der Männer vom SVR verließen diese mit einem 1:0 im Rücken als Sieger den Platz.
Die stetige Leistungssteigerung der Mannen von Rico Reinhold bekam nun der SSV 90 Landsberg zu spüren. Mit einem ungefährdeten 3:0 wurden diese deutlich besiegt. Hier gilt anzumerken, dass die Landsberger bei zunehmender Spielzeit und den damit verbundenen Rückstand sich teilweise unfairer Methoden bedienen wollten, welches aber durch beherrschtes Auftreten der SVR`ler während der Srafzeiten durch einen Torerfolg bestraft wurde.
Im letzten Vorrundenspiel war der Gegner der SV Grün-Weiß Selben. Auch hier wussten Trainer und Spieler in Voraus nichts über den Gegner, wie auch bei den Spielen während des gesamten Turniers. Also hieß die Devise von Anfang an „Vollgas“ und volle Konzentration. Am Ende ging das Spiel denkbar knapp mit 2:1 an den SVR. Dank mannschaftlicher Geschlossenheit und einem überragenden Torwart Jonas Pamer konnte hier der Sieg erkämpft werden.
Leider reichten drei Siege und zwei Unentschieden nicht aus, um sich für das Halbfinale zu qualifizieren. Punktgleich mit dem Tabellenersten und –zweiten, WSG Zella-Mehlis und der Rotation Leipzig, ging es für den SVR nur noch um Platz fünf im Turnier, da der SVR von den drei Ersten das schlechtere Torverhältnis hatte.
Mit großem Engagement (trotz der unglücklichen Tabellensituation vorher), viel fussballerischem Können und trickreichen Ideen traten die Spieler des SVR zu ihrem letzten Spiel, dem Platzierungsspiel um Platz fünf, an. Der Gegner aus Schkeuditz spielte nur ca. drei Minuten mit, bevor der SVR mit dem zweithöchsten Turnierergebnis von 6:0 zum Abschluss eine Galavorstellung auf dem Platz veranstaltete. Noch bevor sich der Gegner versah, lag er schon mit 3:0 zurück. Danach gab sich der Gegner auf, so dass auch der vorher glücklose Maximilian Beierlein („Tor-Phantom“) noch einen Ball eiskalt im Torwinkel versenkte.
Mit einem sehr guten fünften Platz, keiner Niederlage und viel gehabten Spaß verabschiedeten sich die A-Jugendlichen vom Turnier aus Leipzig.
Mit geschossenen acht Toren reichte es zur Torkanone als bester Torschütze wegen einem fehlenden Tor nicht, dafür aber wurde SVR´ler Patrick Ott die Ehre zugeteilt, „BESTER SPIELER“ im Turnier gewesen zu sein.